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Google Shopping

Seit 2002 gibt es Froogle in Amerika und dem Vereinigten Königreich. Parallel zur deutschen Betaphase wurde im Jahr 2007 der Dienst in Google Produktsuche umbenannt. Seit 2013 ist der Google-Dienst unter dem Namen Google Shopping erreichbar. Es ist ein separater Suchdienst, speziell um bei Händlern im Internet nach Produkten zu suchen und diese dann auch möglichst schnell kaufen zu können. Die Nutzung von Google Shopping ist für die Benutzer kostenlos. Google verdient daran über das von Google Adwords bekannte pay-per-clicks- System.

Wie auch bei der bekannten Google Suchmaschine bestanden die Suchergebnisse zunächst aus den Inhalten von durchsuchten Internetseiten, speziell Online-Shops. Zusätzlich konnten Händler ihre Artikel manuell im Merchant Center eintragen; bzw. über Datenaustausch ganze Dateien in den Dienst übertragen.
Zunächst war der Dienst für die Verkäufer kostenlos. Seit 2013 lässt sich Google von den Händlern bezahlen. Google Shopping selbst ist kein Internetshop. Es bietet Such- und Vergleichsmöglichkeiten; danach werden die Käufer dann über Verlinkungen zu den Artikelseiten der jeweiligen Verkäufershops geleitet.

Google Shopping zeigt die Artikel nur als Produktanzeige und nennt dies PLA (Product Listig Ad). Bezahlt wird Google dann - wie bei Adwords schon immer - je Klick. Jeder Klick leitet einen potentiellen Käufer dann in den Shop des jeweiligen Verkäufers.

Für die Verkäufer liegt der Vorteil von Google Shopping darin, dass sie relativ schnell Umsatz erzielen können. Der Verkäufer muss nicht warten, bis die neuen Artikel in den organischen Suchergebnissen von Google ranken. Ein entscheidender Vorteil besonders für Shops, die neu am Markt sind. Gerade solche Shops werden von Google im Rahmen des Sandboxings erst lange beobachtet, bevor sie ihren verdienten Platz im Ranking der natürlichen Suchergebnisse finden.

Der Vorteil für Google liegt einerseits in der Monetarisierung des Dienstes; als auch in der zukünftig wohl steigenden Datenqualität. Für Spammer und Affiliate-Junkies, die über Pseudoshops Geld verdienten, wird durch den Bezahldienst der Marktzutritt unrentabel. Es bleiben die Händler übrig, die sich wegen einer höheren Marge auch die Klickpreise leisten können.

Die Onlineshops müssen sich zukünftig genau ausrechnen, bei welchen Produktgruppen sich das Google Shopping lohnt. Die internen Margen und die externen Marktparameter müssen ständig im Auge behalten werden. Der Betrieb eines OnlineShops mit Werbung in Google Shopping wird zum Fulltime-Job; oder es werden professionelle Agenturen eingeschaltet.

Peter Doffiné
www.doffine.de


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